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Archiv: Leistungsüberblick 2015

Wie in jedem Jahr seit ihrem Bestehen konnte die Deutsche Arthrose-Hilfe auch 2015 einen wichtigen Beitrag zur Hilfe bei Arthrose leisten. Im Einzelnen wurden folgende Leistungen erbracht:

 

 

Persönliche Hilfe 

 

Große Bedeutung hatte auch in diesem Jahr die Persönliche Hilfe des Vereins. Über 30.000 persönliche Anliegen wurden beantwortet. Darunter waren Bitten um Übersendung von umfangreichen Informationen zur Arthrose, Bitten um Erfahrungsaustausch in der Rubrik "Gesprächspartner gesucht" sowie Anfragen um Rat und Information zu behandelten Themen der vorangegangenen "Arthrose-Infos". Des Weiteren zählten dazu dringende medizinische Anliegen von Betroffenen, manche in großer persönlicher Not, die vom Ärztlichen Dienst des Vereins in Zusammenarbeit auch mit erfahrenen Professoren kostenfrei beantwortet wurden. Im Einzelnen entfielen auf die wichtigsten Themen:

 

17.920
6.671
4.988
1.005
1.038

Bitten um Arthroseinformationen
Fragen zu Unterstützung und Mitgliedschaft
Medizinischer Dienst
Erfahrungsaustausch
Härtefonds, Dank und Verschiedenes
31.622  Gesamt

 

Die Anliegen gingen über 20.000-mal in schriftlicher Form ein, d.h. per Brief, Fax oder E-Mail. Am Telefon halfen im persönlichen Gespräch geschulte Mitarbeiter bei über 9.000 Anliegen. Allen Betroffenen, die sich hilfesuchend an den Verein wandten, wurden umfangreiche Informationen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

Auch die vom Verein durchgeführten bundesweiten Aktionen "Experten am Telefon" fanden großen Anklang. Zu den wichtigen Themen gehörten: "die Behandlung von Nackenschmerzen als eine mögliche Ursache der Arthrose der Halswirbelsäule, die Behandlung von Hüfterkrankungen bei Kindern sowie die Behandlung der Knie-Arthrose". Die Experten waren: Herr Professor Dr. med. Beyer (Professor für Rehabilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor am Orthopädie-Zentrum Bad Füssing), Frau Professor Dr. med. Meurer (Ärztliche Direktorin der Orthopädischen Universitätsklinik Frankfurt) und Herr Prof. Dr. med. Imhoff (Chefarzt der Abteilung für Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München). In ausführlichen Gesprächen beantworteten sie alle eingehenden Fragen.

 

 

 

Information

 

Seit Beginn ihrer Tätigkeit gibt die Deutsche Arthrose-Hilfe viermal im Jahr die offizielle Informationszeitschrift "Arthrose-Info" heraus und jedes Jahr neu die "Gesamtausgabe" aller abgeschlossenen Jahrgänge der Einzelratgeber. Im Jahr 2015 wurden im Bereich Information die folgenden Leistungen erbracht:

 

1,05 Mio   
betrug die Gesamtauflage der "Arthrose-Info"-Ratgeber. In großen Kapiteln konnten wichtige Themen praxisnah bearbeitet werden, die für viele Arthrose-Betroffene große Bedeutung haben. Hierzu zählen u. a. "Praktische Tipps bei Nackenverspannungen als mögliche Ursache einer Halswirbelarthrose", "Praktische Tipps zum langfristigen Verhalten nach Bandscheibenvorfall, um einer späteren Lendenwirbelarthrose vorzubeugen", "Praktische Tipps bei Einsteifung der Schulter" sowie "Praktische Tipps zur langen Haltbarkeit der künstlichen Hüfte". Wiederum war es möglich, die Unterstützung führender Experten der jeweiligen Fachgebiete zu gewinnen. Wie bisher wurden dabei alle Empfehlungen und Hinweise in eine Sprache übertragen, die für jeden Arthrosebetroffenen leicht verständlich ist und die von jedem Erwachsenen unabhängig von Beruf, Schulbildung oder Alter gut verstanden werden kann. Darüber hinaus wurde auch eine große Zahl von Kontaktwünschen veröffentlicht, die aus allen Regionen Deutschlands und auch aus dem Ausland eingegangen waren. Für viele Betroffene ist der damit verbundene Erfahrungsaustausch eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht sehr oft einen entscheidenden Schritt in eine neue positive Richtung.

 

10.000   
neue Exemplare der GESAMTAUSGABE ARTHROSE-INFO 1 – 104 konnten nach einer ausführlichen redaktionellen Überarbeitung gedruckt und für den Versand vorbereitet werden. Dieses umfangreiche, über 1.800 Seiten umfassende und aus zwei Teilbänden bestehende Ratgeberbuch fand großen Zuspruch. Für die Neufassung der früheren Ausgabe wurden die bisher veröffentlichten Texte sorgfältig überprüft und dem neuesten Wissensstand angepasst. An über 200 Stellen konnten so wichtige Ergänzungen und Aktualisierungen vorgenommen werden. Durch das Gesamtverzeichnis sowie das erweiterte Register mit mehreren Tausend Stichwörtern wurde zudem der Zugriff zu allen bisherigen Informationen präzisiert und erleichtert. 

 

2.132 
PRESSEMITTEILUNGEN erhielten die Fachredakteure von Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkanstalten und TV-Sendern, um sie bei ihrer Berichterstattung über Arthrose zu unterstützen. In zahlreichen Publikationen wurden außerdem die Hinweis-Anzeigen des Vereins als sogenannte kostenlose Füll-Anzeigen veröffentlicht. Die breite Öffentlichkeit konnte so auf die Möglichkeiten der modernen Behandlung der Arthrose und die Dringlichkeit weiterer Gelenkfor­schung hingewiesen werden.

 

Internetdarstellung  
Der erneuerte und erweiterte Internetauftritt wurde auch in diesem Jahr regelmäßig aktualisiert. Er enthält viele wissenswerte Details zu den Aufgaben und Leistungen des Vereins, und jeder Betroffene kann sich in einem ersten Schritt kompetent und übersichtlich über Arthrose informieren.  

 

 

Forschung

 

Im Kampf gegen Arthrose ist Forschung unsere größte Hoffnung. Besonders Schwerstbetroffene, die unter Arthrose an mehreren Gelenken gleichzeitig leiden, hoffen zutiefst auf baldige Erfolge, die ihre Beschwerden vermindern oder – mehr noch – Arthrose einmal ganz heilen können. Mit Nachdruck fördert die Deutsche Arthrose-Hilfe deshalb seit Jahren wichtige Forschungsprojekte und arbeitet dabei eng mit renommierten Universitäts- und Forschungseinrichtungen zusammen.  

 

Forschungsprojekte

In 2015 wurden 25 Forschungsprojekte gefördert. Die Themen reichten von: Beratung von Forschungsprojekten zu Belastungen in Gelenken über Entwicklung und Erprobung einer thermo-mechanischen Methodik zur Zemententfernung bei Endoprothesenwechsel bis hin zur Heilung von Bandscheibenschäden, um der Entstehung der schmerzhaften Wirbelarthrose vorzubeugen. Zudem wurden wissenschaftliche Kongresse gefördert.

 

Forschungsprojekte 2015

 

Leistungsüberblick 2014

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