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Leistungsüberblick 2017

Wie in jedem Jahr seit ihrem Bestehen konnte die Deutsche Arthrose-Hilfe auch 2017 einen wichtigen Beitrag zur Hilfe bei Arthrose leisten. Im Einzelnen wurden folgende Leistungen erbracht:

 

 

Persönliche Hilfe 

 

Große Bedeutung hatte auch in diesem Jahr die Persönliche Hilfe des Vereins. Über Fünfundfünfzigtausend persönliche Anliegen wurden beantwortet. Darunter waren Bitten um Übersendung von umfangreichen Informationen zur Arthrose, Bitten um Erfahrungsaustausch in der Rubrik "Gesprächspartner gesucht" sowie Anfragen um Rat und Information zu behandelten Themen der vorangegangenen "Arthrose-Infos". Des Weiteren zählten dazu dringende medizinische Anliegen von Betroffenen, manche in großer persönlicher Not, die vom Ärztlichen Dienst des Vereins in Zusammenarbeit auch mit erfahrenen Professoren kostenfrei beantwortet wurden. Im Einzelnen entfielen auf die wichtigsten Themen:

 

40.409
7.812
4.009
1.316
1.799

Bitten um Arthroseinformationen
Fragen zu Unterstützung und Mitgliedschaft
Medizinischer Dienst
Erfahrungsaustausch
Härtefonds, Dank und Verschiedenes
55.345 Gesamt

 

Die Anliegen gingen über 45.000-mal in schriftlicher Form ein, d.h. per Brief, Fax oder E-Mail. Am Telefon halfen geschulte Mitarbeiter im persönlichen Gespräch bei über 9.700 Anliegen. Allen Betroffenen, die sich hilfesuchend an den Verein wandten, wurden umfangreiche Informationen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

Auch die vom Verein durchgeführten bundesweiten Aktionen "Experten am Telefon" fanden großen Anklang. Die beratenden Experten gaben wertvolle Empfehlungen zu den Themen: "Die Behandlung der Fuß-Arthrose", "Die Behandlung der Knie-Arthrose" sowie "Die Behandlung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken". Die teilnehmenden Experten waren: Herr Professor Dr. med. Wülker (Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Tübingen), Herr Professor Dr. med. Pape (Chefarzt der hoch angesehenen Clinique Eich in Luxemburg) sowie Herr Professor Dr. med. Perka (Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité in Berlin). In ausführlichen Gesprächen beantworteten sie alle eingehenden Fragen.

 

 

 

Information

 

Seit Beginn ihrer Tätigkeit gibt die Deutsche Arthrose-Hilfe viermal im Jahr die offizielle Informationszeitschrift "Arthrose-Info" heraus und jedes Jahr neu die "Gesamtausgabe" aller abgeschlossenen Jahrgänge der Einzelratgeber. Im Jahr 2017 wurden im Bereich Information die folgenden Leistungen erbracht:

 

1,2 Mio   
betrug die Gesamtauflage der "Arthrose-Info"-Ratgeber. In großen Kapiteln konnten wichtige Themen praxisnah bearbeitet werden, die für viele Arthrose-Betroffene große Bedeutung haben. Hierzu zählen u. a. "Praktische Tipps zu Hüfterkrankungen bei Jugendlichen mit dem Ziel, eine spätere Hüftarthrose zu vermeiden", "Praktische Tipps zu der oftmals verkannten Arthrose des Schambeingelenks", "Praktische Tipps bei Fuß-Arthrose" sowie "Praktische Tipps bei Nackenschmerzen mit dem Ziel, der gefürchteten Halswirbel-Arthrose vorzubeugen". Wiederum war es möglich, die Unterstützung führender Experten der jeweiligen Fachgebiete zu gewinnen. Wie bisher wurden dabei alle Empfehlungen und Hinweise in eine Sprache übertragen, die für jeden Arthrosebetroffenen leicht verständlich ist und die von jedem Erwachsenen unabhängig von Beruf, Schulbildung oder Alter gut verstanden werden kann. Darüber hinaus wurde auch eine große Zahl von Kontaktwünschen veröffentlicht, die aus allen Regionen Deutschlands und auch aus dem Ausland eingegangen waren. Für viele Betroffene ist der damit verbundene Erfahrungsaustausch eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht sehr oft einen entscheidenden Schritt in eine neue positive Richtung.

 

33.000   
neue Exemplare der GESAMTAUSGABE ARTHROSE-INFO konnten nach einer ausführlichen redaktionellen Überarbeitung gedruckt und für den Versand vorbereitet werden. Dieses umfangreiche, über 1.800 Seiten umfassende und aus zwei Teilbänden bestehende Ratgeberbuch fand großen Zuspruch. Für die Neufassung der früheren Ausgabe wurden die bisher veröffentlichten Texte sorgfältig überprüft und dem neuesten Wissensstand angepasst. An über 200 Stellen konnten so wichtige Ergänzungen und Aktualisierungen vorgenommen werden. Durch das Gesamtverzeichnis sowie das erweiterte Register mit mehreren Tausend Stichwörtern wurde zudem der Zugriff zu allen bisherigen Informationen präzisiert und erleichtert. 

 

2.000 
PRESSEMITTEILUNGEN erhielten die Fachredakteure von Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkanstalten und TV-Sendern, um sie bei ihrer Berichterstattung über Arthrose zu unterstützen. In zahlreichen Publikationen wurden außerdem die Hinweis-Anzeigen des Vereins als sogenannte kostenlose Füll-Anzeigen veröffentlicht. Die breite Öffentlichkeit konnte so auf die Möglichkeiten der modernen Behandlung der Arthrose und die Dringlichkeit weiterer Gelenkfor­schung hingewiesen werden.

 

Internetdarstellung  
Der erneuerte und erweiterte Internetauftritt wurde auch in diesem Jahr regelmäßig aktualisiert. Er enthält viele wissenswerte Details zu den Aufgaben und Leistungen des Vereins, und jeder Betroffene kann sich in einem ersten Schritt kompetent und übersichtlich über Arthrose informieren.  

 

 

Forschung

 

Im Kampf gegen Arthrose ist Forschung unsere größte Hoffnung. Besonders Schwerstbetroffene, die unter Arthrose an mehreren Gelenken gleichzeitig leiden, hoffen zutiefst auf baldige Erfolge, die ihre Beschwerden vermindern oder – mehr noch – Arthrose einmal ganz heilen können. Mit Nachdruck fördert die Deutsche Arthrose-Hilfe deshalb seit Jahren wichtige Forschungsprojekte und arbeitet dabei eng mit renommierten Universitäts- und Forschungseinrichtungen zusammen.  

  

34 Forschungsprojekte wurden gefördert. Die Themen reichten von: der Feststellung von Aktivitäten, die zu hoher Momentbelastung im Gelenk führen, über Forschungsprojekte zu biomechanischen und histologischen Veränderungen des Gelenkknorpels bei Knie-Arthrose bis hin zur Fortführung einer Registrierungsdatenbank zur Erfassung der Effektivität und Sicherheit von operativen Knorpeltherapien. Zudem wurden wissenschaftliche Kongresse und Stipendien gefördert.

 

Forschungsprojekte 2017

 

Gemeinnützigkeit

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